‘Übrigens’ – eine Sendereihe von Ingeborg Lüdtke … (Wdh. vom Donnerstag)

Wann:
09/04/2017 um 17:05 – 18:00
2017-04-09T17:05:00+02:00
2017-04-09T18:00:00+02:00

Die Sendung ‚Übrigens‘ beschäftigte sich z.B. in Ihrer Oktober-Ausgabe 2016 mit dem Theaterstück ‚Die Besserung‘ und das Schweigen und Verschweigen des Leidens ehemaliger KZ-Opfer – auch nach dem Krieg und bis heute.

 

Wussten Sie eigentlich, dass die Religionsfreiheit gar nicht so selbstverständlich ist? Haben Sie schon einmal etwas von positiver oder negativer Religionsfreiheit gehört? Und genau um die Religionsfreiheit ging es in der September-Ausgabe 2016 von ‚Übrigens‘..

Was bedeutet der Begriff Religionsfreiheit?

Was wurde unternommen, um die Religionsfreiheit zu verankern?

Das Religionsangebot der letzten vier Jahrzehnte in Deutschland

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Die Erforschung der Konflikte und Probleme mit neuen Jugendreligionen und „sogenannten Sekten“.

Und aus aktuellem Anlass: die Verleihung der Körperschaftsrechte des öffentlichen Rechts an Religionsgemeinschaften.

Was hat es mit dem Kopftuchverbot auf sich?

 

In der Juli-Ausgabe 2016 ging es um ein anderes Thema – Ingeborg Lüdtke beschäftigt sich mit Bibelübersetzungen aus der Zeit vor Martin Luther.

 

In der Januar-Sendung 2016 zum Beispiel ging es um die Präsentation des Buches „Im Zeichen des Zebras“ von Armand Roux. Die Präsentation fand Mitte September 2015 in der Schlosskapelle des Weserrenaissance-Schlosses Bevern statt.

Armand Roux war der Häftlingsarzt der KZ Außenstelle Holzen. Holzen war ein Außenlager des KZ Buchenwald beKZ Breitenau Model swi Weimar. Der Häftling Camille Delétang übergab Armand Roux bei der Evakuierung des Lagers Ein Spatel mit Zeichnung vom Lagerleben und Häftlingsporträts. Die Zeichnungen gingen leider verloren. Sie wurden vor einigen Jahren wiedergefunden und konnte in dem Buch „Im Zeichen des Zebra“ veröffentlicht werden.

Unser Kollege Dr. Thomas Mundschick von Radio Tonkuhle in Hildesheim hat die Veranstaltung aufgenommen und im Anschluss noch einige Interviews geführt.

Soweit zu der Buchpräsentation „Im Zeichen des Zebra“ im Schloss Bevern. Mitschnitte und Interviews wurden uns von Dr. Thomas Mundschick von Radio Tonkuhle Hildesheim zur Verfügung gestellt.

 

 

In der Oktober-Ausgabe 2015 gab es den ersten Teil, im November folgte der zwei und letzten Teil der Sendereihe über das KZ Lichtenburg.

Bereits im Juni 1933 richteten die Nationalsozialisten mitten in der Kleinstadt Prettin im Renaissanceschloss Lichtenburg ein Konzentrationslager ein, welches im Oktober des selben Jahres als staatliches KZ in Preußen bestätigt wurde. Im Zuge der Umstrukturierung nach einem im KZ Dachau erprobten Organisationsmodell sollte es die Frühphase des NS-Staates überdauern und fortan eine Schlüsselposition im System der Konzentrationslager einnehmen. Nach dessen Auflösung im August 1937 diente das Schloss Lichtenburg bis Mai 1939 als Frauen-KZ, von September 1941 bis April 1945 als Außenlager des KZ Sachsenhausen.

Hierzu gibt es am Freitag, 27. November 2015, 18.30 Uhr im ehemaliges Kommandanturgebäude der KZ-Gedenkstätte Moringen, Lange Str. 32 in Moringen eine Veranstaltung mit Melanie Engler zum Thema Das KZ Lichtenburg im System der Konzentrationslager.

Melanie Engler, Leiterin der Gedenkstätte KZ Lichtenburg Prettin, beleuchtet in ihrem Vortrag die Rolle des KZ Lichtenburg im System der Konzentrationslager und geht dabei auf die einzelnen Nutzungsphasen des Schlosses Lichtenburg zwischen 1933 und 1945 ein.

 

In der Septemberausgabe 2015 ging es um das KZ Moringen und dessen Zusammenarbeit mit dem Kalibergbau-Museum Volpriehausen in Uslar.

Mehr Informationen zur KZ-Gedenkstätte Moringen auch online unter

www.gedenkstaette-moringen.de

 

 

 

Es liegt eine Siedlung – Baracken am See,

hier flieht die Freude, hier wohnt das Weh,

hier hält man viel hundert Frauen gefangen,

hier zittert das Herz, vor Heimweh und Bangen.

 

Eine hohe Mauer triumphiert

über den, der Lust in die Freiheit verspürt.

Männer und Frauen laufen mit Waffen umher,

machen das Fliehen unmöglich und schwer.

(Gedicht von Klara Schwedler vorgetragen von Martina Müller in Zürich)

 

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